Am 23. Oktober 2025 fand im Vatikan, in der Aula Paul VI., ein Treffen von VertreterInnen Sozialer Bewegungen mit Papst Leo XIV. statt. Auch das Institut für Theologie und Politik konnte daran teilnehmen. Wir dokumentieren im Folgenden unsere Übersetzung der Rede des Papstes, die aus unserer Sicht ein wichtiger nächster Baustein der Verbindung von Kirche und Bewegungen auch im neuen Pontifikat ist. Papst Leo hat hier deutlich Position bezogen und Gespür für die sich verändernden globalen Herrschaftsverhältnisse gezeigt. Unser Kommentar ist hier nachlesbar.
Liebe Brüder und Schwestern,
es ist das erste Mal, dass ich die Freude habe, Euch zu begegnen, und damit den Weg fortzusetzen, den Papst Franziskus eingeschlagen hat. Er hat in den letzten Jahren oft mit Euch im Dialog gestanden und Eure prophetische Bedeutung betont in einer Welt, die von Problemen verschiedener Art geprägt ist.
Eines der Motive, das mich bewogen hat, den Namen „Leo XIV.“ zu wählen, ist die Enzyklika Rerum novarum, die Leo XIII. während der industriellen Revolution verfasste. Der Titel Rerum novarum bedeutet „neue Dinge“. Es gibt sicherlich „neue Dinge” in der Welt, aber wenn wir davon sprechen, nehmen wir in der Regel die Perspektive „des Zentrums ” ein und beziehen uns auf so etwas wie künstliche Intelligenz oder Robotik. Heute möchte ich jedoch mit Euch gemeinsam „von der Peripherie aus“ die „neuen Dinge” betrachten. Ansprache von Papst Leo XIV. an die Teilnehmenden des V. Welttreffens der Sozialen Bewegungen weiterlesen


Der Rundbrief enthält Beiträge zu folgenden Themen:
Mit dieser Frage beschäftigt sich unser neuer Podcast, in dem das Team des Institut für Theologie und Politik (ITP) miteinander im Gespräch ist. In dem Podcast, der
Am 27. Mai 2025 fand ein gemeinsamer Studientages des Netzwerkes migrationscharta.ch und des Instituts für Theologie und Politik mit einem Erfahrungsaustausch, theologischer Reflexion und Diskussion zu Strategien in der Migrationspolitik in Zürich (CH) statt. Ein Schwerpunkt war die Frage danach, ob Kämpfe um Migration gerade deshalb so schwach sind im Moment, weil ihnen ein Verständnis von Transzendenz als Horizont fehlt? Wir dokumentieren hier die beiden Vorträge von Jacob Schädelin und Michael Ramminger: