Unser neuestes Buch ist erschienen:
»Wie soll das geschehen…?«
Eine politisch-theologische Spurensuche nach dem weiblichen Subjekt
von Barbara Imholz und Julia Lis
Seit fast 200 Jahren wird die gesellschaftliche Bedeutung von Frauen diskutiert. Dennoch greift ein einfacher Blick auf die Geschichte des Feminismus als Fortschrittsgeschichte zu kurz. Heute befinden wir uns in der paradoxen Situation, dass zentrale Anliegen der feministischen Bewegung immer noch nicht eingelöst sind und gleichzeitig nicht immer klar zu sein scheint, für welche gemeinsame Sache eine feministische Bewegung heute zentral eintreten sollte.
Hat in einer solchen Situation feministische Theologie etwas beizutragen? Steht sie nicht im Verdacht letztlich doch ein patriarchales Christentum retten zu wollen? In welchem Verhältnis steht sie zur Genderforschung und Geschlechtervielfalt? Was kann sie zu einer feministischen Diskussion auf der Höhe der Zeit beitragen, welche neuen Perspektiven ermöglicht sie?
Auf der Suche nach Antworten entdecken die Autorinnen, Barbara Imholz und Julia Lis, die feministische Psychoanalyse und stoßen dort auf inspirierende Überschneidungen mit dem christlichen Glauben an einen befreienden Gott, wie er in den biblischen Texten grundgelegt ist. »Wie soll das geschehen…?« Eine politisch-theologische Spurensuche nach dem weiblichen Subjekt weiterlesen
Manifest für einen egalitären Universalismus als Alternative zur kapitalistischen Globalisierung
Die niederländische Ausgabe des Buches von Dick Boer
Dick Boer hat ein Buch zum Vaterunser in unserem Verlag veröffentlicht: Wir sind gewohnt das Vaterunser als ein christliches Gebet zu lesen. Jesus war ja der erste Christ. Und seine Schüler waren selbstverständlich Christen. Das stimmt aber nicht. Jesus war ein Sohn aus dem Volke Israel. Seine Schüler waren das ebenfalls. Die einzige Heilige Schrift, die sie kannten, war die hebräische Bibel. Um das Vaterunser zu verstehen, müssen wir alle Sätze des Vaterunsers mit Hilfe der hebräischen Bibel erklären. Ohne die hebräische Bibel sind wir hilflos.
In dem Buch Studien zur Wahrheit aus praktischer Sicht aus dem Nord-Süd Dialog analysiert Jorge Zúñiga M. die Auseinandersetzung zwischen Karl-Otto Apel und seiner Transzendentalphilosophie mit zwei Vertretern der lateinamerikanischen Philosophie bzw. des lateinamerikanischen kritischen Denkens, nämlich Enrique Dussel und Franz Hinkelammert. Diese drei Philosophen haben im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts einen Dialog über praktische Philosophie im Rahmen des sogenannten Nord-Süd Dialogs durchgeführt.
Anfang April 2025 ist unser Rundbrief Nr. 62 mit folgenden Themen erschienen:
Josef Mühlbauer vom Varna Peace Institute hat Julia Lis und Michael Ramminger vom ITP interviewt und mit ihnen über das ITP, dessen Entstehung und Geschichte, ihr persönliches Interesse an Theologie und Politik, aber auch über ihren Blick auf die Geschichte des Christentums, auf die Befreiungstheologie, auf Franz von Assisi und das Verhältnis von Religion und Politik gesprochen .
Anfang Oktober 2024 ist unser neuer Rundbrief mit folgenden Themen erschienen:
„Warum die Theologie nicht klein und hässlich zu sein braucht“. So lautet ausgehend von einem Zitat Walter Benjamins der Titel dieses Buches.
Klara und Franz von Assisi faszinieren die Menschen bis heute: In Assisi, der Stadt, mit deren Gesellschaft sie am Anfang ihres Weges brachen und der sie doch bis zu ihrem Tode verbunden blieben, reißen die Pilgerströme bis heute nicht ab. Im Mittelpunkt steht dabei Franz von Assisi als sanfter Tier- und Naturfreund, anspruchslos und arm. Für Klara ist die Nebenrolle vorgesehen: als stille Nachfolgerin oder als Geliebte.