„Zerstörung, Unterbrechung, Erlösung – in der Welt, nicht von der Welt (Joh 17,16)“
25.-27. September 2026
Haus Wasserburg, Vallendar (bei Koblenz)
Eine Theologie auf der Höhe der Zeit muss Antworten suchen, wie wir in einer zerfallenden Welt von Befreiung reden können. Die Probleme liegen auf der Hand: Kriegsertüchtigung und Kriege, Klimakrise und Weltverwüstung, Wohlstandsinseln und Migrationsbewegungen. Wie können wir heute in der Welt sein, ohne uns mit dieser Welt gemein zu machen? Kein einfaches Anliegen.
Deshalb wollen wir mit Euch/Ihnen ausgehend von Impulsvorträgen in Plenumsdiskussionen und Arbeitsgruppen über folgende Fragen sprechen:
Welche Formen von Mensch-Sein kommen mit Digitalisierung und KI auf uns zu? Wenn Gesetze den Tod bringen, wie ist dann ein Leben gegen die Gesetze denkbar? Wie ist gegen Beziehungslosigkeit, Narzissmus und Einsamkeit Subjektwerdung denkbar, die den/die Andere braucht? Kann man die Welt nur denken, wenn man ein Jenseits der Welt denkt? Was wäre heute eine messianische Praxis, was ist heute Politik?
Die Tagung findet statt aus Anlass des 85. Geburtstages von Kuno Füssel und setzt inhaltlich unsere Überlegungen im Rahmen unseres Projektes zur Erneuerung der Politischen Theologie fort.
Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und laden schon jetzt zur Anmeldung ein.
»Wie soll das geschehen…?«
Unser Heftchen aus der Reihe »Kleine theologische Anstöße« beinhaltet kurze Impulse zur Digitalisierung. Es ist neben der persönlichen Lektüre für den Einsatz im Schulunterricht, in der Gemeinde oder in der Erwachsenenbildung geeignet.
Am 21. April des letzten Jahres, Ostermontag, lief die Meldung rund um den Erdkreis: Papst Franziskus ist tot!
Manifest für einen egalitären Universalismus als Alternative zur kapitalistischen Globalisierung
Die niederländische Ausgabe des Buches von Dick Boer
In unserem neuen Rundbrief finden sich Beiträge, die schon eine Perspektive auf unsere befreiungstheologische Tagung am 25.-27. September 2026 eröffnen: Wie hängen Digitalisierung und der Verlust der gefährlichen Erinnerung zusammen? Welche Formen des apokalyptisch-messianischen ChristIn-Seins braucht die Welt? Wie steht es um das Patriarchat in der Postmoderne und was hat eine politische feministische Theologie hierbei kritisch beizutragen? Diese Fragen werden uns auch im September beschäftigen.