Am 11. September 1973 putschte das chilenische Militär gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Dr. Salvador Allende Gossens. Allende starb am Ende der Belagerung und Bombardierung der Moneda. Tausende Linker wurden gefoltert, ermordet und ins Exil getrieben. Der damalige us-amerikanische Präsident Nixon nannte ihn einen „Hurensohn“, für die chilenische Oberschicht war klar, dass sie – wie überall auf der Welt – demokratische Entscheidungen nur soweit akzeptieren, wie sie die kapitalistische Grundlage nicht in Frage stellen: Demokratie hört da auf, wo Sozialismus anfängt: Menschenrechte finden ihre Grenze an bourgeoisen Eigeninteressen. 11. September weiterlesen
Archiv für den Monat:
Aparecida – Ein Rückblick in befreiungstheologischer Absicht
Aparecida
Ein Rückblick – in befreiungstheologischer Absicht
Einige (wie der neue Erzbischof von São Paulo, Odilo Scherer) hatten über die Medien verbreitet, die Befreiungstheologie sei bereits tot; bei der Bischofsversammlung in Aparecida würde ihr nur noch der Totenschein ausgestellt. Durch die vorangegangene kirchenpolitisch bestimmte Verurteilung der christologischen Werke von Jon Sobrino fühlten sich diese Kreise bestärkt. Aparecida – Ein Rückblick in befreiungstheologischer Absicht weiterlesen