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Archiv aller Texte und Beiträge

So saniert der Kapitalismus seine Bilanzen

„Ein Fenster aufmachen für die Welt“

Interview mit Papst Franziskus vom 9. Juni 2014

Vorbemerkung:
Am Montag, dem 9. Juni 2014, einen Tag nach dem Friedensgebet mit den Präsidenten Israels und Palästina, gab Papst Franziskus der spanischen Tageszeitung „La Vanguardia“ aus Katalonien ein Interview. Radio Vatikan hat Auszüge aus diesem Interview in deutscher Sprache veröffentlicht, die m. E. der Brisanz der Aussagen des Papstes nicht gerecht werden ( http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/13/papst-interview:_„ich_habe_kein_persönliches_projekt_unterm_arm,/ted-806669 ). Deshalb habe ich eine eigene Übersetzung erstellt. So saniert der Kapitalismus seine Bilanzen weiterlesen

Veranstaltung am 17.6.: Ein Platz an der Sonne – Der neue deutsche Militarismus in Afrika

Das Institut für Theologie und Politik lädt zusammen mit der Interventionistischen Linken Münster und der Friedenskooperative Münster ein zu einer Diskussionsveranstaltung am 17.6.14 um 19 Uhr im Schloss (Raum S2) ein.

Die Rede Gaucks auf der Sicherheitskonferenz Anfang des Jahres und die Diskussion um Auslandseinsätze der Bundeswehr als Teil der deutschen „Verantwortung“ machen es deutlich: Krieg als Mittel der Politik ist längst kein Tabuthema mehr. Veranstaltung am 17.6.: Ein Platz an der Sonne – Der neue deutsche Militarismus in Afrika weiterlesen

Mit Leidenschaft für eine Kirche der Armen

Über folgende Pressemitteilung haben wir uns besonders gefreut: Walter-Dirks-Preis für Pfarrer Norbert Arntz. Wir gratulieren dem Mitgründer und Mitarbeiter unseres Instituts für Theologie und Politik ganz herzlich!
FRANKFURT.- Für sein leidenschaftliches Engagement für eine „Kirche der Armen“ wird der katholische Pfarrer Norbert Arntz aus Kleve (Niederrhein) mit dem Walter-Dirks-Preis 2014 ausgezeichnet. Die vom katholischen Bildungszentrum Haus am Dom und dem Haus der Volksarbeit in Frankfurt eingesetzte unabhängige Jury ehrt damit Arntz` langjährigen Einsatz für eine Reform der Kirche. Seine „entschiedene Solidarität mit den Armen, der politische Einsatz für Gerechtigkeit und die notwendige Umkehr zu einer Einfachheit in der Amtsführung“ seien wegweisend für die gegenwärtige gesamtkirchliche Aufbruchssituation mit Papst Franziskus wie auch für einen Neuanfang im Bistum Limburg, unterstrich die Jury am Dienstag, 29. April, in einer Mitteilung in Frankfurt. Der Preis wird am 24. Mai im Frankfurter Dom vom Vorsitzenden der Jury, dem Limburger Caritasdirektor Heyo Manderscheid, übergeben. Mit Leidenschaft für eine Kirche der Armen weiterlesen

Veranstaltung vom Befreiungstheologischen Netzwerk Münster und der KSHG: “Verbeult – verletzt – beschmutzt”: Die Kirche von Papst Franziskus (mit Kuno Füssel)

Herzliche Einladung zu einer Veranstaltung vom Befreiungstheologischen Netzwerk Münster und der KSHG am 7.Mai, 20 Uhr:

“Verbeult – verletzt – beschmutzt”: Die Kirche von Papst Franziskus (mit Kuno Füssel) im Gemeindezentrum Liebfrauen-Überwasser

In seinem aktuellen Lehrschreiben „Evangelii Gaudium” plädiert Papst Franziskus für eine „’verbeulte’ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist” statt einer „Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist”. Diese Worte haben eine besondere Brisanz, geht es hier doch um den radikalsten Reformvorschlag für die Kirche in den letzten 50 Jahren. Veranstaltung vom Befreiungstheologischen Netzwerk Münster und der KSHG: “Verbeult – verletzt – beschmutzt”: Die Kirche von Papst Franziskus (mit Kuno Füssel) weiterlesen

Neu erschienen: Der Kommunismus der Bibel, José Porfirio Miranda

Bd. 14 in unserer Reihe edition itp-kompass. hier mehr Infos zum Buch:
Dieses Buch und Manifest des ehemaligen Jesuiten und Philosophs Miranda gehörte in den siebziger Jahren zu den Basistexten der entstehenden Befreiungstheologie. Hier liegt es erstmals in deutscher Sprache vor. Ob der Kommunismus heute noch ein Thema sein kann? Ernesto Cardenal sagt dazu in seinem Vorwort: „In der Tat hat der Kommunismus einen christlichen Ursprung und ich bin mit José Porfirio Miranda, Theologe und Experte der Bibel, sehr einverstanden, wenn er in seinem Buch „Der Kommunismus der Bibel“ schreibt, dass es ein schweres Vergehen gewesen sei, dass das Christentum später anti-kommunistisch umgedeutet wurde: „Welcher Wahnsinn überfiel die westliche Welt, dass sie den Inbegriff der christlichen Vision als ihren größten Feind bekämpfte?“
132 S., 9, 20 Eur. Hier zu bestellen Klick